Textfeld:     Zuchtordnung

Zuchtordnung des WHWT - West Highland White Terrier e.V.

    

                                                                                                                

1. Ahnentafeln :

 

Alle Hunde, welche zur Zucht verwendet werden sollen, müssen einen gültigen Ahnenausweis von einem Rassenzuchtverband besitzen.

 

2. Zuchttauglichkeit

 

 a) Rüden und Hündinnen, die zur Zucht verwendet werden sollen, müssen durch  einen  Zuchtwart des WHWT e.V. zuchttauglich geschrieben sein.

     In Ausnahmefällen,  z.B. wenn die Entfernung mehr als 50 km beträgt, kann dies durch einen Tierarzt erfolgen.

 

b) Eine Formbewertung auf Ausstellung schließt die Zuchttauglichkeit nicht ein.

 

c)  Es werden im WHWT e.V. nur West Highland Terrier mit ordentlicher Pigmentierung zur Zucht zugelassen, das heißt:

     Nase, Lefzen und Ballen müssen schwarz oder anthrazit sein.

     Ebenso ist eine gute Pigmentierung der Haut und Krallen wünschenswert.

 

d) Die Zuchttauglichkeit hat in der Ahnentafel des WHWT e.V. mit Unterschrift  und Stempel zu erfolgen.

 

3. Zuchtdauer

 

   Alter der Zuchthunde:

 

a) Mindestalter für Rüden und Hündinnen12 Monate.

 

b) Nach dem Vollendeten 7. Lebensjahr scheiden Rüden und Hündinnen von der Zucht  aus.

 

c) Besonders gute Vererber (Rüden) können einen Antrag beim Zuchtwart auf Zuchtverlängerung stellen, mit Gültigkeit für 1 Jahr.

 

4. Zuchthäufigkeit:

 

    Eine Hündin sollte generell nur 1 Wurf pro Jahr haben.

 

    Nach Wurfabnahme und vor der neuen Belegung muss die Hündin dem Zuchtwart (Tierarzt) vorgeführt werden. Der Zuchtwart (Tierarzt) entscheidet nach Kondition und Konstitution der Hündin ob eine Belegung befürwortet wird.

 

 

    Sollte sie bei der nächsten Hitze nochmals belegt worden sein, muss sie unbedingt 1 Jahr pausieren.

 

 

 

 

5. Wurfabnahme

 

a) Die Wurfmeldung ist innerhalb von 3 Tagen dem Zuchtbuchamt unter Angabe der Wurfstärke anzuzeigen.

 

b) Die Wurferstabnahme durch den Zuchtwart erfolgt innerhalb der ersten sechs Tage nach dem Wurf. Die zweite Abnahme erfolgt in der 7. Woche, nach der ersten Impfung.

    Auch dies kann in Ausnahmefällen nach Absprache (z.B. bei über 50 km Entfernung) der Tierarzt übernehmen.

 

c) Bei der Abnahme muss die Mutterhündin vorgeführt werden.

 

    Sollten Welpen, obwohl von einwandfreien Elterntieren Fehler haben z.B.: Leisten - oder Hodenbruch, Einhoder, starke Pigmentfehler usw., sind diese vom Zuchtwart

    (Tierarzt) auf dem Wurfmeldeschein anzugeben.

 

e) Die Welpen dürfen frühestens mit acht Wochen abgegeben werden und müssen geimpft und gechipt sein.

 

f)  Bei zu früher Abgabe oder bei Abgabe von ungeimpften Welpen droht sofortiger   Ausschluss aus dem WHWT e.V.

 

g) Ahnentafeln für die Welpen werden beim Vorliegen der Impfausweise übergeben.

 

6. Antrag auf Ahnentafeln

 

a) Die Einreichung für die Ahnentafeln der Welpen, sollte innerhalb von drei Wochen dem Zuchtbuchamt vorliegen.

 

b) Wurfmeldeschein, Deckschein und Originalahnentafel der Mutterhündin sind dem Zuchtbuchamt einzureichen.

 

    Wurfmeldeschein und Deckschein müssen deutlich lesbar sein. Für evtl. Fehler, z.B. wegen undeutlicher Schrift, haftet der Züchter.

 

 

 

    Dortmund, den 14.07.2008   Dr. Peter Klein                                    Susanne Meissner

                                                  (Zuchtwart)                                         (1.Vorsitzende)  

 

 

 

 

Lt. Jahreshauptversammlung vom 18.03.2010 wird die Zuchtordnung um folgende Zusätze erweitert bzw. ergänzt:

 

Zu 2.    Sollte bei der klinischen Zuchtuntersuchung der Verdacht auf das Vorliegen einer vererbbaren Erkrankung 

            geäußert werden, müsste eine weiterführende diagnostische Untersuchung vorgenommen werden.

 

Zu 3.a. Das Mindestalter für Zuchthündinnen wird auf 15 Monate angehoben.

                               

        

& Kleinhunde: